




Z-Wave ist ein internationale Standard zum drahtlosen Schalten und Steuern von Licht, Heizung, Klima, Fenster– u. Türsteuerung sowie Sicherheitstechnik. Verschiedenste Z-Wave-Produkte von unterschiedlichen Herstellern wie z.B. Lichtschalter, Dimmer, Bewegungsmelder, Fernbedienungen, Sensoren, Heizungsthermostate kommunizieren drahtlos auf der Funkfrequenz 868,42 MHz mittels des Z-Wave-Funkprotokolls. Die Z-Wave-Technik selbst ist in einem Elektronik-Modul der dänischen Fa. Zen-Sys (Entwickler) integriert. Es wird von den Hersteller der verschiedenen Produkte verwendet, um sie Z-Wave kompatibel zu machen. Alle diese Hersteller sind in der Z-Wave-Allianz vereinigt. Dadurch können alle Geräte untereinander kommunizieren. Ein Z-Wave-Netz kann maximal 230 Z-Wave Geräte umfassen. Sind in einem Haus mehr als 230 Z-Wave Geräte installiert, werden diese in mehreren getrennten Z-Wave-Netzen verwaltet - für IP-symcon kein Problem!
In einem Z-Wave-Netz gibt es steuernde wie z.B. eine Fernbedienung und gesteuerte Geräte wie z.B. ein Dimmer. Steuernden Geräte werden als Controller (engl. Controller) und gesteuerten Geräte als Z-Wave-Gerät (Slave) bezeichnet. In einem Z-Wave-Netz können mehrere Z-Wave-Geräte und auch mehrere Controller vereint sein. Sind mehrere Controller vorhanden, existiert immer ein Haupt-Controller oder Systemverwalter (primary controller). Alle anderen Controller sind secondary controller. Der erste Controller in einem Netz ist immer ein Haupt-Controller, der seine Funktion jedoch später ggf. auf einen anderen Controller übertragen kann (Controller Handover). Je nach Verwendung werden mobile (portable controller) z.B. Fernbedienungen und fest installierte z.B. Schalter (static controller) Controller unterschieden. Um in einem Z-Wave-Netz kommunizieren zu können, muss ein neues Gerät das Netz eingebunden werden. Dieser Vorgang wird anlernen (inclusion) genannt. Ist dieser erfolgt, ist das Gerät Teil des Netzes. War eine Gerät zuvor in einem anderen Netz, muss man es zunächst ablernen (exclusion). Soll ein Controller (eine Taste einer Fernbedienung) z.B. mehrere Lampen steuern, werden die gemeinsam zu schaltenden Geräte zu einer Gerätegruppe (Z-Wave Group) zusammengefasst. Controller können sich auch Schaltzustände merken und ausführen (Rolladen runter, Licht 70%) - dies nennt man eine Szene (Z-Wave Scene). Eine wesentliche Eigenschaft von Z-Wave ist die Vermaschung (mesh network). In einem normalen Netz erfolgt die Kommunikation zwischen den Teilnehmern direkt - dies setzt eine 100% Funkverbindung voraus. Um entfernte Geräte zu erreichen ist hier ein Verstärker (Repeater) notwendig. In Z-Wave-Netzen ist jedes Gerät ein Repeater. Alle Geräte kommunizieren miteinander – soweit möglich und leiten bei Bedarf die Daten ihrer Nachbarn an den Systemverwalter auf den besten Weg weiter. Dieser wird beim Anlernvorgang ermittelt und danach im Gerät gespeichert. Bei den Geräten (Slaves) wird zwischen zwei Typen unterschieden. Ein normales Gerät (Slave) wird solange seine Daten auf dem bekannten Weg (Route) senden, bis der Systemverwalter einen neuen Weg angibt. Ein Routing-Gerät (Routing Slave) kann selbständig einen neuen Weg zum Systemverwalter finden, wenn der alte Weg, z.B. durch Entfernen eines Gerätes nicht mehr existiert. Auch ein Bewegen im Haus führt zu der Situation, dass der Weg zwischen Gerät und Systemverwalter neu ermittelt werden muss. Entweder erfolgt dies durch das bewegte Gerät selbst, wenn es ein Routing-Gerät ist oder der Systemverwalter muss diesen Prozess neu anstoßen. Diesen Vorgang wird Netzwerkheilung (network healing) genannt.
Für die Anbindung an IP-Symcon empfehlen wir die Kombination aus:
Tricklestar Remote Control und Tricklestar USB Stick