




LCN (Local Control Network) ist ein Installationsbus-System für Wohn- und Gewerbegebäude. Es integriert die gesamte Gebäudeinstallation in einem Bussystem. Wo bisher Schalter saßen, werden jetzt kleine Controller eingebaut. Alle Module werden über eine zusätzliche Ader der gewöhnlichen Installationsleitung miteinander verbunden. Über dieser Ader und den Neutralleiter tauschen die LCN-Module untereinander Nachrichten aus. Ein wesentlicher Vorteil ist, dass die Module absolut selbständigarbeiten. Sie brauchen weder eine eigene Stromversorgung, noch eine spezielle Zuleitung. Außerdem bieten sie immer gleich mehrere Funktionen: Zwei Schaltausgänge und zwei/drei unabhängige Eingänge ermöglichen es, mit weniger Modulen und weniger Verdrahtungsaufwand auszukommen, als das bisher nötig war.
Die Kommunikation mit IP-Symcon erfolgt mit einem Buskoppler LCN-PK (RS-232) und einem Koppelprogramm, der so genannten "PCHK".
Wichtig für Neubauten und Bauherren, die sich noch nicht entscheiden können:
Bei der Planung 5-adriges NYM-Kabel verlegen und tiefe Unterputzdosen verwenden. Eine Investition von nur wenigen hundert Euro, die sich später bezahlt macht.