Einführung

IP-Symcon ist eine Software zur Steuerung und Automatisierung für Haustechnik und Industrie.

Viele heute am Markt angebotenen Hausautomationssysteme haben den Nachteil einer zu engen Produkt- oder Herstellerbindung. Nur Komponenten eines bestimmten Herstellers lassen sich einsetzen. Produkte anderer Her­kunft sind häufig inkompatibel und daher nicht verwendbar. Die Überwindung solcher Unverträglichkeiten ist nicht selten unmöglich, bestenfalls mit hohen Kosten oder Einschränkungen im Funktionsumfang verbunden. IP-Symcon dagegen ist eine Software, die nicht von proprietären Bindungen abhängig und damit in der Lage ist, die unterschiedlichsten Systeme unter einer ge­meinsamen Oberfläche zu vereinen.

Die Steuerungssoftware IP-Symcon ermöglicht es dem Anwender z.B. mit den Daten einer Wetterstation bei aufkommendem Sturm rechtzeitig die Markise einzufahren. Schaltbefehle einer Funkfernsteuerung des Herstellers A lassen eine Lampengruppe des Herstellers B als Bestandteil eines Lichtszenarios des Her­stellers C erstrahlen. Geräte, die normalerweise zueinander inkompatibel sind, können durch IP-Symcon erfolgreich zusammenarbei­ten.
 
Eine ständig wachsende Bibliothek von Modulen versetzt IP-Symcon in die Lage mit den unterschiedlichsten Geräten zu kommunizieren. Die Module bil­den die Funktionen dieser Geräte auf eine spezielle Abstraktionsebene ab: die IP-Symcon-typische Entwicklungsumgebung. Statt einer unüberschauba­ren Menge von herstellerspezifischen Details sieht der Anwender nur noch die auf das Wesentliche reduzierte Entwicklungsumgebung. Sie erleichtert die Einarbeitung und ist auch von Neueinsteigern schnell zu erfassen.

In der Entwicklungsumgebung kann ein Skript direkt selbst geschrieben werden. Hierfür kommt die weit ver­breitete Skriptsprache PHP zum Einsatz. Einem so erzeugten Skript sind praktisch keine Grenzen gesetzt.

Fertige Skripte arbeiten vollständig unsichtbar im Hintergrund. Sie kommuni­zieren über spezielle Variablen und Ereignisse mit ihren zugehörigen Modu­len, treten aber auf dem PC nach außen hin nicht in Erscheinung. Um nun auf ein Gerät oder eine Steuerung Einfluss nehmen zu können oder Informatio­nen darüber zu erhalten wurde das Dashboard geschaffen. Mit sei­ner Hilfe ist es möglich eine für eine be­stimmte Aufgabe maßgeschneiderte Benutzeroberfläche zu erzeugen. Hierfür stehen Windows-typische Tools zur Verfügung, wie z.B. Buttons, Edit-Felder, Labels, DropDown-Listen uvm. Über das Image Tool sind auch grafische Ausgaben möglich. So lassen sich Be­nutzeroberflächen belie­big gestalten, die dann evtl. auch von Laien bedient werden können.