Externe Sendeantenne FHZ1xxxPC

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Das beste Ergebnis hatte ich mit einem 'abgesetzten' Sende-Antennen-Modul,

ACHTUNG: Die Garantie geht damit verloren!

Bild:sende_module.jpg

Ein UHF AM Sendemodul TMA9924 von ZETTL und ein Lambda/4 Rundstrahler Dipol (GSM-Antenne). Mit Vcc = 12 V und Din = 3 V 'pustet' das Teil bereits stolze 25 mW, die sich mit einer zusätzlichen Schaltung Vcc = 12 V und Din = 12 V auf 80 mW erhöhen lässt.

In meinem Fall ist das Sendemodul direkt mit der GSM-Antennenbuchse verlötet um die HF-Verluste möglichst gering zu halten.

Dem FHZ1300PC habe ich den Bauch geöffnet und ihn um das "Fummel Sendemodul" entnommen. Die Anschlüsse sind über einen Mini-DIN Stecker rausgeführt.

Bild:FHZ.jpg

Benötigt werden:

- eine GSM-Antenne Rundstrahler (senkrechter Dipol) - eine HF-Buchse für die Antenne (am besten verschraubbar) - ein ZETTL Sendemodul TMA9924 http://www.zft.de/pdf/tma9924.pdf - Kabel mit 3 Adern oder 2 Aderm plus Abschirmung - eine Marley Abwassermuffe plus 2 Verschlussstücke - eine Skintop-Verschraubung

hierbei wurden die folgenden Hinweise von Sebastian Zettl befolgt:

Antennen
Eine gute Antennenposition ist der beste Hochfrequenzverstärker. Bei einer externen Antenne muß jedoch auf eine verlustfreie Verbindung geachtet werden: ein ungünstig gewähltes Koaxialkabel oder ein schlecht gelöteter Stecker kann die Vorteile einer externen Antenne zunichte machen. Bewährt hat sich eine Art Aktivantenne, bei der das Sendemodul mit Drahtantenne direkt in ein Kunststoffgehäuse integriert wird und von dort aus nur ein 3-adriges Daten- und Stromversorgungskabel zur Senderansteuerung abgeht.

Da ich mein 'abgesetztes aktives Sender/Antennen Module' nicht öffnen kann - hier im folgenden meine Skizze dazu (14dBm oder 25mW Variante):

Bild:Sende_Module_2.jpg

Das Originalbild war bereits weiter oben zu sehen.

Aus dem FHZXX00PC fliegt dann der ELV-Sender raus - das Teil sieht so aus:

Bild:ELV_sender.jpg

Falls man keine geeignete Antenne findet, kann man diese auch leicht selbst machen: von einem hochwertigen Koaxkabel die äussere Isolation auf eine Länge von 75 mm entfernen und die frei liegende Abschirmung über das Koaxkabel zurückstülpen. Die sich damit ergebenden 150 mm, mit Schrumpfschlauch an einem Fiberglasstab (Modellbau) fixieren (so habe ich auch meine FS10-Empfängerantenne gebaut - diese allerdings ca. 300mm).

Zur Länge des Kabels gibt es keine besondere Limitation, da nur die Versorgungsgleichspannung und das Datensignal an das Selbstbaumodul zu übertragen ist. Das Datensignal ist dabei auch nur ein unproblematisches NF-Signal.

Ich benutze ein 2-adriges Kabel mit Abschirmung, an das ich die Masse gelegt habe.

Bei 10m Länge würde ich an der Selbstbaumodul-Seite die Versorgungsspannung mit 10uF und 0.1uF blocken (beide von +Vcc nach Masse, bzw. Ground).

Ich habe mein FHZ1300PC geöffnet und ein paar Bilder gemacht:

Erst mal die Totale - zur Orientierung

Bild:fhz_1.jpg

Hier könnt Ihr gut den Platz sehen, wo vorher das ELV-Sendemodul war:

Bild:fhz_2.jpg

Und hier die Details

die Drahtfarben waren durch die fertige Mini DIN Buchse gegeben:

- schwarzer Draht geht an die Masse oder auch Ground genannt
- gelber Draht geht an die Datenleitung des FHZ2300PC und führt über die Buchse und den Stecker an Din des neuen Sendemoduls
- roter Draht an die + 3 Volt

Bild:fhz_3.jpg


So - jetzt folgt noch die Beschreibung zum Voltage Level Shifter, der dem Sende/Antennenmodul die maximale Sendeleistung von 19dBm - bzw. 80mW 'entlockt'.
Im folgenden zum besseren Verständnis die Signalverläufe - gelb entspricht dem Eingangssignal vom FHZ1XXXPC und blau ist das Ausgangssignal mit einer Amplitude von 12V

Bild:Level_2.jpg


Dies ist ein Foto von meiner 'Quick & Dirty' Voltage Level Schaltung:

Bild:Level_3.jpg


Und zum Schluss noch das Schaltbild dazu

Bild:LS-Schaltung.jpg


Viel Erfolg!
Autor: babba


Hinweis von der Website von Zettl (Stand 032.07.2009):

Bitte beachten: Diese Anleitung wurde unter Verwendung der ersten Modulgeneration erstellt. Die aktuellen Module sind mit neuen Niederspannungs-Sendetransistoren ausgestattet, die bereits eine leicht höhere Sendeleistung mit 8V als die alten Module mit 12V erreichen. Auch wird die Aussteuerung schon mit DIN= 3-5V zu 100% erreicht, d.h. der beschriebene Voltage Level Shifter CD4504 kann entfallen.

Autor Hinweis: jwka

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